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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 26. April 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Daniel Lutzenberger, handelnd unter „Dalucon" (im Folgenden „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über die Erstellung, Bereitstellung und den Betrieb von Webseiten.
(2) Der Auftraggeber bestätigt mit Vertragsschluss, beim Abschluss dieses Vertrags im Rahmen seiner gewerblichen, selbständigen beruflichen oder wirtschaftlichen Tätigkeit zu handeln (Unternehmer im Sinne des § 14 BGB). Vereine, Verbände und Institutionen bestätigen, dass sie wirtschaftlich tätig sind und die Webseiten-Leistungen im Rahmen dieser Tätigkeit beauftragen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Pakete und Leistungen auf dalucon.de stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Auftraggeber.
(2) Der Auftraggeber gibt mit Absendung des Kontaktformulars bzw. einer schriftlichen oder elektronischen Anfrage ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab.
(3) Der Vertrag kommt mit der schriftlichen oder elektronischen Auftragsbestätigung des Auftragnehmers zustande, spätestens jedoch mit Aufnahme der Leistungserbringung.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der Auftragnehmer erstellt für den Auftraggeber eine Webseite gemäß dem im Vertrag genannten Paket (Starter, Business, Premium oder Sonderpaket) und betreibt diese fortlaufend gemäß den Leistungen des gewählten Pakets.
(2) Der detaillierte Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Paket-Beschreibung auf dalucon.de zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses sowie aus eventuellen schriftlichen Zusatzvereinbarungen.
(3) Inhaltliche Änderungen sind in jedem Paket bis zum dort genannten Umfang inklusive. Darüber hinausgehende Änderungen werden nach Aufwand zum jeweils gültigen Stundensatz oder gemäß den Zusatzleistungen abgerechnet.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logo, Kontaktdaten, rechtlich erforderliche Angaben) in geeigneter Form rechtzeitig zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber prüft Entwürfe und Freigaben zeitnah und gibt fristgerechte Rückmeldungen.
(3) Verzögerungen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; eine Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.
(2) Die Einführungsgebühr für die Webseiten-Erstellung ist zu 50 % bei Auftragsbestätigung und zu 50 % bei Go-Live fällig. Rechnungen sind binnen 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu zahlen.
(3) Das monatliche Abo wird monatlich im Voraus per SEPA-Lastschrift oder Überweisung erhoben. Beginn ist der Tag des Go-Live.
(4) Bei Zahlungsverzug schuldet der Auftraggeber Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB). Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Auftraggeber nur bei unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zu.
§ 6 Mindestlaufzeit, Kündigung
(1) Das monatliche Abo hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab dem Tag des Go-Live.
(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich das Abo auf unbestimmte Zeit und ist von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar.
(3) Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).
(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 7 Preisanpassung
(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, einmal jährlich zum Beginn eines Kalenderjahres die Preise für das Monatsabo an den Verbraucherpreisindex (VPI) für Deutschland anzupassen, höchstens jedoch um 5 % pro Jahr. Anpassungen in dieser Höhe begründen kein Sonderkündigungsrecht.
(2) Preisanpassungen oberhalb dieser Schwelle bedürfen einer Mitteilung in Textform mindestens 3 Monate vor Wirksamwerden. Dem Auftraggeber steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamwerden der Anpassung zu.
§ 8 Nutzungsrechte und Eigentum
(1) Mit vollständiger Bezahlung der Einführungsgebühr erhält der Auftraggeber das nicht-ausschließliche, übertragbare, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an der für ihn erstellten Webseite und allen für ihn erstellten Inhalten (Texte, Designs, Konfigurationen).
(2) Templates, generische Komponenten, Build-Konfigurationen und sonstige vom Auftragnehmer wiederverwendbare Bausteine bleiben Eigentum des Auftragnehmers. Sie können in anderen Projekten weiterverwendet werden.
(3) Vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos) bleiben im Eigentum des Auftraggebers. Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer für die Dauer des Vertrags die zur Leistungserbringung erforderlichen einfachen Nutzungsrechte ein.
§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage der DSGVO. Details siehe Datenschutzerklärung auf dalucon.de.
(2) Werden auf der Kundenwebseite personenbezogene Daten Dritter im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet (z. B. über Kontaktformulare des Auftraggebers), schließen die Parteien einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
§ 10 Verfügbarkeit und Servicelevel
(1) Der Auftragnehmer strebt eine Verfügbarkeit der Kundenwebseite von 99 % im Jahresmittel an, gemessen außerhalb angekündigter Wartungsfenster. Eine garantierte Mindestverfügbarkeit wird nicht zugesichert.
(2) Reaktionszeiten bei Störungen richten sich nach dem gewählten Paket: Starter „best effort" ohne verbindliche Zusage; Business Reaktion innerhalb von 2 Werktagen; Premium Reaktion innerhalb von 1 Werktag mit Telefon- und E-Mail-Support. Reaktion erfolgt innerhalb der Servicezeit. Servicezeit ist Montag bis Freitag 18 bis 22 Uhr sowie Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr. Außerhalb der Servicezeit eingehende Meldungen werden zur nächstfolgenden Servicezeit bearbeitet; die Reaktionsfrist beginnt mit Beginn der nächsten Servicezeit.
(3) Die Verfügbarkeit hängt teilweise von Drittanbietern ab (insbesondere Cloudflare als Hoster, Domain-Registrar, Internet-Backbone). Ausfälle, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, fallen nicht in seinen Verantwortungsbereich.
§ 11 Haftung
(1) Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer unbeschränkt.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den Ersatz des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens.
(3) Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie sowie für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 12 Inhalte des Auftraggebers, Freistellung
(1) Der Auftraggeber sichert zu, dass alle von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Markenzeichen) frei von Rechten Dritter sind und keine geltenden Gesetze verletzen.
(2) Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die wegen vom Auftraggeber bereitgestellter Inhalte gegen den Auftragnehmer geltend gemacht werden, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
§ 13 Beendigung und Datenexport
(1) Bei Vertragsende erhält der Auftraggeber alle für ihn erstellten Inhalte als strukturierten Datenexport (Markdown, HTML, Bilder) zur weiteren Nutzung.
(2) Auf Wunsch unterstützt der Auftragnehmer die Übergabe an einen anderen Anbieter zu einem fairen Festpreis oder gegen Vergütung nach Aufwand zum Stundensatz von 90 EUR.
(3) Mit Vertragsende endet das Hosting der Kundenwebseite über den Auftragnehmer. Ab diesem Zeitpunkt verantwortet der Auftraggeber Hosting, Domain und Betrieb selbst oder über einen Dritten.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Ebersberg.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des Vertrags bedürfen der Textform.